Unlocker hilft bei gesperrten Dateien

17.12.2009 Yahe

Es kommt immer wieder mal vor, dass man eine Datei verschieben oder löschen will, die bereits von einem anderen Programm verwendet wird. Anstatt dann jedoch irgendetwas machen zu können, wird einem von Windows lediglich eine Fehlermeldung präsentiert.

Windows Fehler: Datei in Verwendung

Bei mir kommt das z.B. dann vor, wenn ich mit Firefox eine Datei über die "klassische Maske" in meinen Blog hochlade. Aus irgendeinem Grund schließt Firefox nach dem Hochladen die Datei nicht mehr korrekt und damit ist sie blockiert, bis ich Firefox schließe.

Normalerweise zumindest, denn mit dem Tool Unlocker kann ich das Problem auch anderweitig lösen! Wenn ich das Programm installiert habe und versuche, eine noch verwendete Datei zu löschen, zu verschieben oder umzubenennen, öffnet sich die Dateiliste von Unlocker.

Unlocker Dateiliste

In dieser Liste sehe ich, welche Dateien ich gerade bearbeiten wollte und von welchen Programmen sie derzeit noch belegt sind. Nach dem Auswählen der entsprechenden Datei und einem Klick auf "Freigeben" (oder alternativ auf "Alle freigeben") wird der entsprechende Dateizugriff beendet und man kann mit der Datei machen, was man möchte.

Unlocker im Kontextmenü

Alternativ kann man auch im Explorer eine oder mehrere Dateien auswählen und im Kontextmenü (erscheint durch einen Rechtsklick) den Eintrag "Unlocker" auswählen. Danach wird überprüft, ob die Dateien derzeit verwendet werden und falls ja, wird ebenfalls die Dateiliste angezeigt. Sollte die Datei derzeit nicht in Verwendung sein, so wird einem dies in Form eines kleineren Fensters angezeigt.

Nicht verwendte Datei in Unlocker

Unlocker ist eine gute Möglichkeit, um Dateien zu bearbeiten, die von einem störrischen Programm festgehalten werden. Man sollte sich jedoch auch im Klaren sein, dass man durch Unlocker Dateiverbindungen schließt, die von einem Programm evtl. noch benötigt werden. Dies kann zu Instabilitäten führen und sollte deshalb nur in Fällen genutzt werden, in denen man auch wirklich weiß, was man tut!

Cheers, Yahe


Yahe in der Presse II

02.12.2009 Yahe

Was wahrscheinlich die wenigsten von euch wissen: Vor meinem Umzug nach Berlin war ich der Pressesprecher der Piratenpartei in Mannheim. Eines Tages kam das Meier Magazin auf mich zu und fragte mich, ob ich für ein Interview für deren Uni-Zeitschrift bereitstehen würde :D .

Natürlich möchte ich euch auch diesen Artikel nicht vorenthalten und halte mich deshalb an die Bedingungen, die mir von Rico Grimm - ein Mitarbeiter des Meier Magazins - in einer E-Mail genannt worden sind:

Hi Kevin,

ich weiß gar nicht, ob dir nun schon irgendjemand Bescheid gesagt hat wegen der Veröffentlichung der Artikel im Netz. Das ist okay, unter der Bedingung, dass ihr einen Link auf www.meier-online.de setzt und Autor, sowie Ausgabe nennt, in der der Artikel erschienen ist.

Sorry für die (sehr) späte Antwort.

Viele Grüße

Rico Grimm

Der Artikel Von wegen unpolitisch stammt aus dem Meier Uni.Extra, dem Campus-Guide für das Rhein-Neckar-Delta. Er ist zu finden in der Ausgabe WS 2009/2010 auf den Seiten 4 bis 6. Der Autor des Artikels ist Benjamin Preißler und das Foto stammt von Dietrich Bechtel.

Meier Uni.Extra, WS 2009/2010, Seite 4

Das Interview mit mir trägt die zusätzliche Überschrift Für mehr Datenschutz (Kevin Niehage engagiert sich in der Piratenpartei):

Meier Uni.Extra, WS 2009/2010, Seite 6

Cheers, Yahe


Yahe in der Presse I

02.12.2009 Yahe

Schon vor einiger Zeit ist im Meier, dem "Stadtmagazin für das Rhein-Neckar-Delta" ein Artikel zur Piratenpartei in Mannheim veröffentlicht worden. Wochenlang habe ich umher telefoniert, um herauszufinden, ob wir den Artikel online verfügbar machen dürfen.

Vor ein paar Tagen kam dann bei mir die E-Mail eines Meier-Mitarbeiters an, der mir folgendes schrieb:

Hi Kevin,

ich weiß gar nicht, ob dir nun schon irgendjemand Bescheid gesagt hat wegen der Veröffentlichung der Artikel im Netz. Das ist okay, unter der Bedingung, dass ihr einen Link auf www.meier-online.de setzt und Autor, sowie Ausgabe nennt, in der der Artikel erschienen ist.

Sorry für die (sehr) späte Antwort.

Viele Grüße

Rico Grimm

Diesen Bedingungen komme ich natürlich sehr gerne nach :-) !

Hier ist also der Artikel Gamer und Gyros (Die Piratenpartei wirft auch im Delta ihren Anker) aus der Ausgabe September 2009 des Meier Stadtmagazins. Er befindet sich auf Seite 11 und wurde vom Autor Rico Grimm geschrieben. Das Foto stammt von Dietrich Bechtel.

Meier, Ausgabe September 2009, Seite 11

Wie ihr übrigens sehen könnt, habe ich die Erlaubnis zur Veröffentlichung vom Autor höchstpersönlich bekommen!

Cheers, Yahe


SelTheme: Let the User decide!

24.11.2009 Yahe

Um zu testen, wie eine WordPress-basierte Webseite mit einem anderen installierten Theme aussieht, reicht es im Normalfall aus, der URL noch ein paar Parameter anzuhängen:

?preview=1&template=[name]&stylesheet=[name]

"[name]" steht hierbei für den Namen des Theme-Ordners, in dem sich das jeweilige Design befindet. WordPress-Themes befinden sich im Ordner "wp-content/themes/". Dort kann man auch nachsehen, welches Designs alles zur Verfügung stehen.

Die Sache hat jedoch einen Haken. Diese Lösung funktioniert nur dann, wenn man bei dem entsprechenden Blog eingeloggt ist. Oft ist es jedoch so, dass man gerne wissen möchte, was andere vom neuen Design halten. Diese müssten zur Beurteilung nun eigentlich einen Account bei dem entsprechenden Blog erhalten.

Alternativ kann man nun mein neues Plugin SelTheme verwenden! Es basiert auf dem User Theme Plugin von Frank Bültge.

Nach dem Installieren und Aktivieren des Plugins kann man dem Blog anhand eines Parameters mitteilen, mit welchem Design der Blog angezeigt werden soll. Das Plugin überprüft, ob der Name eines existierenden Themes angegeben wurde und kümmert sich danach um die Darstellung. Die Auswahl wird zudem in einem Cookie gespeichert, damit man den Parameter nicht jedes Mal auf's neue angeben muss. Dadurch ist es möglich, dass die Besucher einer Seite selbst entscheiden können, wie die Seite aussehen soll. Der Parameter lautet wie folgt:

?theme=[name]

"[name]" ist hier genauso definiert, wie oben. Er entspricht dem Namen des Unterordners, in dem sich das Theme befindet. Sollte der Wert "[name]" leer sein, wird davon ausgegangen, dass wieder das Default-Design verwendet werden soll.

Cheers, Yahe


Windows und die Streams

26.07.2009 Yahe

Manchmal kann Windows selbst mich noch mit mir unbekannten Funktionen beeindrucken. Dieses Mal habe ich mich ein wenig mit den Standard-Streams von Windows beschäftigt.

Das Problem war, dass der Text, den ein Programm A in die Standardausgabe schreibt, einem anderen Programm B als Eingabe dienen sollte. Leider Gottes kann Programm B die Daten nur über eine serielle Schnittstelle einlesen.

Die Idee war nun, die Ausgabe von Programm A direkt in einen COM-Port umzuleiten und dann Programm B auf die andere Seite dieses Ports zu setzen, damit es die Daten direkt erhält. Ob man es glaubt oder nicht: Es hat funktioniert!

Mit Hilfe des Virtual Serial Ports Emulator von Eterlogic konnte ich ein sogenanntes "Pair-Device" erstellen. Dieses besteht aus zwei virtuellen COM-Ports, die direkt miteinander verbunden sind. Alles, was in den einen Port A geschrieben wird, kann man über den anderen Port B auslesen. Das ganze funktioniert natürlich auch andersherum.

Angenommen, man hat die beiden Ports COM20 und COM21 angelegt, so kann man nun die Ausgabe von Programm A mit diesem zusätzlichen Parameter in den einen COM-Port (sprich COM20) - umleiten:

"Programm A.exe" > \\.\COM20

Anschließend kann man Programm B so konfigurieren, dass es seine Daten aus dem anderen COM-Port (also COM21) erhält.

Wieder mal habe ich gemerkt: Man lernt doch nie aus!

Cheers, Yahe


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