Wohlklingender Baulärm

04.05.2009 Yahe legacy thoughts

Letztens konnte man wieder in den Medien hören, dass die Zahl der Schwerhörigen in Deutschland kontinuierlich zunimmt. Grund dafür ist u.a. der Konsum von zu lauter Musik in den jüngeren Altersschichten. Interessanterweise nehmen wir laute Musik als wesentlich angenehmer wahr, als sie eigentlich ist. Dadurch setzen wir uns zu lange zu lauten Geräuschen aus, die die Härchen im Innenohr umknicken, ein irreversibler Vorgang.

Anders als beim Berufslärm, anders als beim Umweltlärm wird jedoch der von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen „konsumierte“ Spielzeug- und Musiklärm als anregend und zum Teil berauschend empfunden [...]
(Deutsches Ärzteblatt - Heft 16, 23. April 1999)

Nachdem ich mal wieder von Baulärm gequält wurde, hatte ich folgende Idee: "Wieso baut man nicht Baugeräte, die während der Arbeit Musik abspielen oder evtl. sogar in einem bestimmten Rhythmus arbeiten (z.B. Presslufthämmer)?". Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass man die Schlagfrequenz eines Presslufthammers mit schnellen Rhythmen modulieren könnte. Vielleicht würden wir ja dadurch den Baulärm als angenehmer empfinden und weniger davon gestört werden.


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