Modern Art with Primes

07.04.2009 yahe legacy thoughts

Wie schon so viele andere, habe ich mal versucht, einen Weg zur Primfaktorzerlegung von ganzen Zahlen zu finden (und bin auch immernoch dabei). Um mich selbst ein wenig dabei zu unterstützen, habe ich mir gedacht, ich könnte ja ein paar Programme schreiben, die mir das Zahlengefüge ein wenig visualisieren. So habe ich bei einer Darstellung zum Beispiel gesehen, dass sich die einzelnen Zahlen gut in einer Primfaktor-Hierarchie einfügen lassen, wodurch man evtl. wiederum Räume finden kann, in denen sich Primzahlen finden.

Ich bin dabei über eine grafische Simulation gestolpert, die ich euch nicht vorenthalten wollte. Dabei habe ich versucht, eine Übersicht über die Zahlen von 1 bis 1000 zu erstellen. Verbunden ist eine Zahl dabei immer mit ihren zwei kleinsten Faktoren. Primzahlen sind zusätzlich markiert, indem sie rot mit sich selber verbunden sind.

Modern Art with Primes

Interessant finde ich vor allem, wie sich Galaxien um die einstelligen Primzahlen 2, 3, 5 und 7 bilden. Da bekommt das Wort Zahlenraum eine völlig neue Bedeutung.


Xpunge: Compression saved my Day!

22.03.2009 Yahe administration legacy linux windows

Ja, auch ich habe manchmal ein Brett vor dem Kopf, vor allem, wenn es um Mehrdeutigkeiten von Begriffen geht, wie z.B. dem Wort "Kompression". Ich als normaler Computernutzer verstehe darunter nämlich zuerst das "Zippen" von Dateien. Natürlich kann das auch bedeuten, dass irgendwelche Daten gelöscht werden, die unwichtig sind (z.B. verlustbehaftete Kompression im JPG- oder MP3-Format).

Wie ich darauf komme?

Nun, ich benutze zu Hause Thunderbird für mein E-Mailing, News-Grouping und RSS-Feeding. Um alles ein wenig sicherer zu machen, habe ich mein Thunderbird-Profil in einen TrueCrypt-Container verfrachtet, der genau so groß ist, dass ich ihn problemlos auf einer DVD sichern kann. Leider musste ich in letzter Zeit feststellen, dass es in dem Container langsam eng wurde. Nicht mal mehr 700MiB waren noch frei. Bei einem derzeitigen Mail-Aufkommen von ca. 5MiB/Tag kann man sich ausrechnen, wie lange das noch reicht. Also habe ich mal meine ganzen Papierkörbe ausgemistet und fand heraus, dass das keinerlei Auswirkung auf den freien Platz hatte. Da kam mir die Idee, dass die Mails evtl. gar nicht wirklich gelöscht werden, sondern, wie im Dateisystem, einfach nur als gelöscht markiert werden.

Aber wie werde ich die denn dann wirklich los?

Bei einem Knowledge-Base-Eintrag auf MozillaZine wurde ich fündig. Bei Thunderbird nennt man das Ausmisten der Speicherdateien "komprimieren" und mit dem Add-On Xpunge und der Funktion "MultiXpunge" kann man das sogar für alle E-Mail-Konten gleichzeitig ausführen lassen.

Nun habe ich erstmal wieder genug Platz und und bin für dieses Jahr gut gewappnet. Nach dem Studium kann ich ja dann eh einen ganzen Batzen Mailsin die Alt-Kleider-Sammlung geben.


Sind das wirklich Ihre Folien?!

10.02.2009 Yahe legacy thoughts

Also manchmal fragt man sich wirklich, wozu man diese ganzen Studieninhalte lernen soll. Immerhin wird man das meiste danach doch sowieso nicht wieder benötigen, oder? Nunja, zum Glück erging es ja zumindest dem Dozenten genauso wie uns, immerhin musste er sich doch alle Inhalte selbst aneignen, um danach alles aufzubereiten und in Form von Vorlesungsskripten und -präsentationen zu verbraten, oder?!

Anscheinend nicht, zumindest ist es nun schon mehrfach aufgetreten, dass Dozenten die eigenen Folieninhalte ganz oder zumindest teilweise aus anderen Quellen beziehen. Das ist ja okay, solange dann auch darauf geachtet wird, die Quellen ordentlich zu benennen. Aber das, was es im Augenblick zu bestaunen gibt, ist einfach nicht mehr feierlich. In unserem Fall wurde als leitende Quelle das Buch Artificial Intelligence: A Modern Approach der Universität von Kalifornien, Berkeley, angegeben.

Gut, soweit ok. Mit etwas Recherche findet man heraus, dass es zu dem Buch auch direkt Lecture Slides gibt. Auch das ist soweit noch ok, man kann ja durchaus fertige Slides benutzen, wenn diese gut aufbereitet sind und alles enthalten, was man auch selbst behandeln würde. Was allerdings nicht mehr okay ist, ist, wenn man diese Folien nimmt, überall seinen eigenen Namen hinschreibt, das ganze mit einem eigenen Design versieht und dann Stillschweigen über die Herkunft hält.

Wie sowas genau aussieht?

Hier ist ein wahllos gewählter Bereich aus dem Berkeley-Original, Berkeley Slides: Kapitel 7.

Folien: Berkeley

Und nun die gleichen Informationen in den Folien des Dozenten. Um die Identifikation etwas zu erschweren, habe ich verräterische Informationen zu der Person verschleiert. Für alle Eingeweihten sollte es trotzdem ein Leichtes sein, den Ursprung zu identifizieren.

Folien: Dozent

Ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollten, muss ich doch sagen, dass das ganze gravierende Ähnlichkeiten aufweist. Es möge jedoch bitte jeder für sich selbst entscheiden, ob er solche Praktiken gutheißt oder nicht. Ich wollte es lediglich mal erwähnt haben.


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