Die Fußgänger-Ampel...

19.08.2010 yahe legacy thoughts

Es hat mich immer schon geärgert, dass bei getrennten Fahrspuren (z.B. durch eine Verkehrsinsel) eine Straßenseite der Fußgängerampeln immer eher grün bekommt als die andere. Und man selber steht natürlich immer auf der falschen Seite und muss den anderen Fußgängern dabei zugucken, wie sie einem bereits entgegen laufen, während man selbst noch auf sein Grün wartet. Aber warum ist das so? Warum werden bei einer breiten Straße nicht beide Laufrichtungen gleichzeitig auf grün geschaltet? Die Antwort darauf ist verblüffend!

Um die Situation, die damit vermieden wird, mal darzustellen, habe ich eine typische Kreuzung aufgemalt. Die Autos, die von links nach rechts fahren, haben gerade rot bekommen und die, die von oben nach unten fahren, kriegen gleich grün. Die Fußgänger dürfen natürlich zuerst loslaufen. In unserem fiktiven Beispiel dürfen alle Fußgänger gleichzeitig loslaufen. Und da passiert auch schon das Unglück! Ein von rechts kommender Autofahrer war bei Gelb noch schnell über die Ampel gefahren und rast nun direkt auf die Fußgänger zu, die bereits auf die Straße gelaufen sind. Eine gefährliche Situation!

Die Fußgängerampel

Um genau diese gefährliche Situation zu vermeiden, dürfen die Fußgänger, die aus der Sicht der Autofahrer hinter der Kreuzung über die Straße laufen, erst später losgehen als die Fußgänger, die vor der Kreuzung die Straße überqueren. Dadurch haben alle Autos die Kreuzung bereits verlassen, bevor die gefährdeten Fußgänger die Straße betreten dürfen.


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